häufige Fragen

  • Was ist ein Fonds?

    Fonds, verkürzt für Investmentfonds, ist ein Sammeltopf für Gelder, die durch einen Experten (Fondsmanager) investiert werden. Mit einem relativ geringen Betrag können Anleger in verschiedene Wertpapieranlagen investieren und verteilen so ihr Risiko. Je nach Vermögensanlagen-Klassen, in die investiert wird, unterscheidet man z.B. zwischen Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds. Fondsanteile können direkt bei dem Emittenten oder an der Börse gekauft werden. Während im klassischen Vertrieb meist ein Ausgabeaufschlag zur Deckung der Vertriebskosten erhoben wird, entfällt dieser im Börsenhandel. Weitere Informationen rund um das Thema Investmentfonds entnehmen Sie bitte der Borschüre "Investmentfonds Grundlagen"

  • Was ist ein offener Rentenfonds?

    Ein Rentenfonds ist ein Investmentfonds, der ausschließlich oder überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere, wie zum Beispiel Pfandbriefe, Kommunalobligationen oder Anleihen investiert. Ihren Wertzuwachs erwirtschaften diese Fonds durch die Zinszahlungen, durch Wertsteigerungen der gehaltenen Wertpapiere sowie den Handel mit den Wertpapieren. Überproportional profitieren Rentenfonds in Zeiten sinkender Zinsen, da in diesen die Kurse der Anleihen stark steigen.

    Die Idee eines offenen Rentenfonds besteht darin, Kapital von vielen Anlegern einzusammeln und es entsprechend der festgelegten Regularien anzulegen. Die Anteile offener Fonds werden an der Börse gehandelt und können daher jederzeit und von jedermann erworben und wieder veräußert werden.

    Im Gegensatz dazu ist Merkmal eines geschlossenen Rentenfonds, dass in ihm ein bestimmter Betrag für die Finanzierung eines bestimmten Anlageobjektes während eines festgelegten Zeitraums gesammelt wird. Ist bei geschlossenen Rentenfonds die Zeichnungsfrist abgelaufen und das benötigte Kapitalvolumen eingesammelt, wird der Fonds geschlossen, d.h. es werden keine Fondsanteile mehr verkauft. Infolgedessen bleibt auch der Anteilsinhaberkreis von da an geschlossen. 

    Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der der Broschüre "Investmentfonds Grundlagen"

  • Was ist das Besondere am Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS?

    Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS ist besonders durch seine einzigartige Fondsstruktur, sein innovatives Auswahlverfahren und seine herausragende Transparenz.

    Die Aufteilung in ein Kernportfolio (bis zu 75% des Fondsvolumens) und ein Liquiditätsportfolio (bis zu 25% des Fondsvolumens) sichert den Fonds-Anlegern eine große Flexibilität und ist in dieser Form einzigartig in Deutschland.

    Kernstück der Fondsauswahl ist das umfassende Analyseverfahren KFM-Scoring, mit dem vielfältige qualitative und quantitative Kennzahlen und Faktoren bewertet werden. Mit dem KFM-Scoring, das für den Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS entwickelt wurde, werden die Mittelstandsanleihen herausgefiltert, die ein attraktives Rendite-/Soliditätsprofil aufweisen.

    Darüber hinaus veröffentlicht der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS immer ALLE Positionen, die sich im Depot des Fonds befinden. So kann jeder Fonds-Investor zu jedem Zeitpunkt genau nachvollziehen, was gerade mit seiner Geldanlage geschieht.

  • In was investiert der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS?

    Wie der Name bereits aussagt, liegt der Investmentschwerpunkt eindeutig auf festverzinslichen Wertpapieren (Anleihen) deutscher mittelständischer Unternehmen. Diese mittelständischen Unternehmen sind zum größten Teil familien- oder inhabergeführte Unternehmen.

  • Weshalb investiert der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS gerade in den Mittelstand?

    Der deutsche Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und bietet überaus attraktive Renditen, von denen der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS und damit seine Anteilseigner profitieren können. Studien belegen, dass deutsche familiengeführte mittelständische Unternehmen seit Jahrzehnten erfolgreich Ihr Geschäft betreiben. In vielen Fällen schneiden sie sogar erfolgreicher ab als Großunternehmen. Es gibt eine interessante Aufstellung, die aufzeigt, dass viele mittelständische Unternehmen selbst in Krisenzeiten erfolgreich und darüber hinaus oftmals sogar Marktführer bzw. Weltmarktführer sind. 

  • Was ist der Unterschied zwischen Ausschüttung und Thesaurierung?

    Ausschüttung bedeutet, dass Erträge, die dem Fonds im Geschäftsjahr zugeflossen sind, wie Zinsen aus Anleihen, an den Anteilsinhaber ausgeschüttet werden. Thesaurierung heißt, dass keine Ausschüttung dieser Erträge erfolgt. Die Erträge werden dem Fondsvermögen wieder zugeführt. Nähere Angaben siehe BVI.

    Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS schüttet die Erträge jährlich aus.

  • Erfolgt beim Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS eine jährliche Ausschüttung, oder werden die Erträge thesauriert?

    Die Erträge werden nicht reinvestiert, sondern einmal jährlich an die Investoren ausgeschüttet.

    Durch den Wechsel zu Deutschlands ältesten Privatbank, der Berenberg als Verwahrstelle ergab sich für das 1. Quartal 2017 ein Rumpfgeschäftsjahr. Rumpfgeschäftsjahr nennt man das Geschäftsjahr eines Unternehmens, das nicht volle 12 Monate umfasst, in diesem Fall also den 01.01.2017 bis 31.03.2017. Der bis zum 31.03.2017 aufgelaufene ausschüttungsfähige Zwischengewinn von 0,62 Euro je Fondsanteil wurde deshalb vorgetragen. Dieser Betrag aus dem ersten Quartal 2017 wird gemeinsam mit dem Zwischengewinn des 2. bis 4. Quartals 2017 am 26.03.2018 an die Anleger ausgeschüttet.   

  • Wie bekomme ich die jährliche Ausschüttung auf mein Konto?

    Die Erträge werden Ihrem Konto automatisch durch Ihre Bank gutgeschrieben. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS schüttet die Erträge jährlich aus.

  • Wie viel kann ich mit einer Geldanlage im Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS verdienen?

    Die konservativ angesetzte Zielrendite liegt bei 3% über der Rendite von 5-jährigen Bundesobligationen - und das in einer Phase mit niedrigen Zinsen.

    Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS schüttete am 24.02.2015 den Anlegern 2,10 Euro je Anteil aus. Bezogen auf den Kurs von 50,53 Euro je Anteilsschein zu Jahresbeginn 2014 errechnet sich eine Rendite von 4,16% p.a. für den Anleger.

    Die Ausschüttung für das Jahr 2015 erfolgte am 24.03.2016 und betrug 2,29 Euro je Fondsanteil. Bezogen auf den Kurs von 50,57 Euro je Anteilsschein zu Jahresbeginn 2015 errechnet sich eine Rendite von 4,53% p.a. für den Anleger.

  • Wie werden die Mittelstandsanleihen für den Fonds ausgesucht?

    Der Fonds greift auf ein einzigartiges Analysesystem (KFM-Scoring) zurück. Mit dem KFM-Scoring werden nicht nur die Kriterien der Mittelstandsanleihen geprüft, sondern auch die Zahlen der Unternehmen ganz genau angeschaut. So wird analysiert, welches die attraktivsten Werte für den Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS sind. 

  • Wie kann ich den Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS kaufen?

    Privatkunden können den Fonds bei allen Banken, Sparkassen, Volksbanken, Vermögensverwaltern und Online-Banken kaufen. Hierzu ist lediglich die Erteilung einer Wertpapierkauforder nötig. Der Fonds kann an allen deutschen Börsenplätzen täglich erworben werden.  

  • Ist der Deutsche Mittelstandsanleihen Fonds für einen Fonds-Sparplan geeignet?

    Ab 50 Euro ist ein Fonds-Sparplan möglich.

  • Wie kann ich mich als Anleger wieder von den Fondsanteilen trennen, wenn ich schnell Geld benötige?

    Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS wird an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt. Das bedeutet, dass der Anleger börsentäglich den Fonds kaufen und verkaufen kann.

    Darüber hinaus können Fondsanteile täglich auch bei der Berenberg, Gossler & Co. KG ohne Abschlag zum festgestellten "Net Asset Value (NAV)" zurückgegeben werden. 

  • Ist mit dem Fondskauf ein Währungsrisiko verbunden?

    Nein, der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS investiert ausschließlich auf Euro-Basis.

  • Was versteht man unter einer WKN oder ISIN?

    Die Wertpapierkennnummer (WKN) ist eine in Deutschland verwendete sechsstellige Ziffern- und Buchstabenkombination zur Identifizierung von Wertpapieren. Sie wird benötigt beim Kauf- oder Verkauf von Wertpapieren.

    Die WKN des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds lautet: A1W5T2

    Die International Securities Identification Number (ISIN) ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination und stellt eine weltweit eindeutige Identifikation für ein Wertpapier dar. 

    Die ISIN des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds lautet: LU0974225590

  • Wie lautet die WKN / ISIN des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS?

    Die WKN lautet: A1W5T2

    Die ISIN lautet: LU0974225590 

  • Wie hoch ist die Verwaltungsgebühr?

    Die Verwaltungsgebühr ist mit 1,5% p.a. veranschlagt.

  • Gibt es einen Ausgabeaufschlag?

    Der Ausgabeaufschlag beträgt bis zu 3%. Beim Kauf über die Börse entfällt der Ausgabeaufschlag.

  • Wer ist der Fondsmanager?

    Fondsmanager ist die Heemann Vermögensverwaltung GmbH. Die Heemann Vermögensverwaltung GmbH wurde in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren als einer der besten unabhängigen Vermögensverwalter Deutschlands ausgezeichnet.  Herr Heemann ist bereits seit Auflage des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS Mitglied im Anlageausschuss des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS und war bis zu seiner Ernennung zum Fondsmanager bereits als Fondsberater für das Kernportfolio des Fonds tätig.

     

  • Wer ist die Verwaltungsgesellschaft des Fonds?

    Verwaltungsgesellschaft ist die FINEXIS S.A.

    FINEXIS S.A., gegründet in 2010, ist eine in Luxemburg genehmigte Verwaltungsgesellschaft laut Kapitel 15 des OGAW Gesetzes sowie auch AIFM, mit einem eingezahlten Kapital in Höhe von 2.250 000 Euro. FINEXIS ist auf Zentralverwaltung, Promotion, Risikomanagement, Registerführung und Domizilierung von Gesellschaften und Fonds spezialisiert. Ein besonderer Fokus und einzigartige Expertise besteht hierbei in der Verwaltung von Fondsstrukturen (zum Beispiel “UCITS, SIF, SICAR, RAIF, etc.“) für institutionelle und private Kunden. FINEXIS ist das Resultat einer strategischen Allianz zwischen einem aus der Fondsbranche in Luxemburg entstammenden, mit über 15 Jahren Erfahrung in der internationalen Investment Fonds Industrie spezialisierten Team. Diese Allianz macht aus FINEXIS S.A. ein völlig unabhängiges zielstrebiges Unternehmen.

  • Wer ist die Verwahrstelle des Fonds?

    Verwahrstelle ist die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG.

    Die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG als zweitälteste Bank der Welt bietet mit ihrem Vermögensverwalter Office ein umfassendes Dienstleistungsangebot sowie eine professionelle Betreuung von Family Offices, institutionellen Investoren und Vermögensverwaltern. Als Verwahrstelle des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS tritt sie sowohl als strategischer Partner für die Verwahrung der Vermögensgegenstände und die Abwicklung aller Wertpapiertransaktionen auf. Darüber hinaus unterstützt sie auch Maßnahmen im Marketing und Vertrieb.

  • Wie hoch ist das geplante Fondsvolumen?

    Im ersten Schritt peilte der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS ein Volumen von 20 Mio. Euro an. Dieses erste Zwischenziel wurde bereits im Juli 2015 erreicht. Zum 31.12.2016 betrug das Fondsvolumen 37,28 Mio. Euro. Das Fondsvolumen soll sukzessive auf über 100 Mio. Euro anwachsen. Der Markt für Mittelstandsanleihen ist von einem enormen Wachstum geprägt. Die Nachfrage der Investoren nach Zinsanlagen, welche über der Inflationsrate liegen, wird in den nächsten Jahren nochmals steigen.

  • Wie sicher ist meine Geldanlage im Fonds?

    Um für die Anleger ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, bedient sich der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS des Analyseverfahrens KFM-Scoring, mit dem vielfältige qualitative und quantitative Kennzahlen und Faktoren bewertet werden. Mit dem KFM-Scoring verfügt der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS sozusagen über ein Frühwarn-System, das für eine hohe Sicherheit für die Anleger sorgt.

    Des Weiteren verfügt der Fonds über ein einzigartiges Fondskonzept, das die Sicherheit für die Anleger noch weiter erhöht.

    Deshalb wird der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS auch mit einer überdurchschnittlich guten Note bewertet. Auf einer Skala von 1 (geringeres Risiko) bis 7 (höheres Risiko) erfolgte die Einstufung bei 3.

  • Was ist der Vorteil eines Fondsinvestments gegenüber einem Einzelinvestment?

    Beim Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS investiert der Anleger in ein Bündel von mehreren Mittelstandsanleihen. Insofern wird der Anlagebetrag in verschiedene Mittelstandsanleihen angelegt. Der Anleger kann damit ganz geschickt das Chancen-Risiko-Verhältnis optimieren. Im Vergleich zu einem eigenen Investment in Mittelstandsanleihen sucht ein Stab von Analysten die Mittelstandsanleihen aus, bei denen es sich lohnt zu investieren und überwacht in der Folgezeit die Entwicklung der Anlage.

  • Was ist unter KIID zu verstehen?

    KIID bedeutet "Key Investor Information Document". Generell sind damit die wesentlichen Anlegerinformationen gemeint.

  • Wie ist die Risikoeinstufung in die Risikoklasse 3 nach SRRI für den Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS zu verstehen?

    Die Sicherheit des Vermögens der Anleger des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS wird neben der sorgfältigen Auswahl der Anleihen für den Fonds mit Hilfe des KFM-Scoring auch durch eine einzigartige Fondsstruktur gewährleistet.Dies unterstreicht auch die Einstufung nach SRRI.

    SRRI bedeutet "Synthetic Risk and Reward Indicator". Hier werden Wertpapiere den Risikoklassen 1 (geringes Risiko) bis 7 (hohes Risiko) zugeordnet. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS wurde in die Risikoklasse 3 eingestuft. Für Investoren, die in einem niedrigen Zinsumfeld vom Erfolg familiengeführter mittelständischer Unternehmen profitieren wollen und dabei auf Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit Wert legen, ist der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS deshalb eine gute Lösung.

  • Was bedeutet NAV?

    Der Nettoinventarwert (engl. Net Asset Value; NAV) gibt den Wert des Anlageportfolios eines Fonds an. Er wird täglich von der Depotbank errechnet. Um den NAV pro Fondsanteil zu errechnen, muss das Fondsvermögen durch die Zahl der umlaufenden Anteile dividiert werden.

  • Was bedeutet Zwischengewinn?

    Der Zwischengewinn bei einem Rentenportfolio entspricht, einfach gesprochen, der Summe des Zwischengewinns für jedes einzelne Investment. Der Zwischengewinn wird an Hand folgender Formel ermittelt und entspricht dem Zinsertrag in einem bestimmten Zeitraum (sog. Abgrenzungszeitraum):

    Nominalbetrag * jährlicher Kupon * Anzahl der abzugrenzenden Tage / 365

    Der Zwischengewinn ist ein Zinsertrag, der in eine betrachtete Periode (sog. Abgrenzungszeitraum) fällt UND welcher sowohl bereits gezahlt sein kann aber auch noch nicht gezahlt worden sein kann, auf den jedoch der Anleger bereits einen Anspruch hat (Forderung).

    Stückzinsen sind allein diejenigen Zinserträge, die zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht gezahlt worden sind, auf die jedoch der Anleger bereits Anspruch hat.

    Beispiel:

    Das Portfolio besteht allein aus der Anleihe A (Nominal 1.000 Euro) mit einem Kupon von 6% und Zinszahlung halbjährlich zum 30.06. und 31.12. während der Laufzeit der Anleihe.

    Die Anleihe A wird zum 01.01. in den Bestand genommen und erwirtschaftet ab diesem Tag täglich einen abzugrenzenden Zwischengewinn. Per 31.07. stellt sich die Situation wie folgt dar:

    Im Portfolio wurde im Zeitraum vom 01.01. bis 31.07. ein Zwischengewinn von 34,85 Euro (1.000 Euro * 6% * 212 Tage / 365 Tage) erzielt. Davon wurden per 30.06. bereits Zinsen von 29,75 Euro vereinnahmt (1.000 Euro * 6% * 181 Tage / 365 Tage), wurden also bereits gezahlt und sind als Liquidität verfügbar. Die Zinserträge vom 01.07. bis 31.07. verbleiben als Stückzinsen (Forderung) und werden erst mit der nächsten Zinszahlung am 31.12. beglichen.

    Wird die Anleihe zum 31.07. an einen Dritten verkauft, muss dieser – bei einem konstanten Kurs von 100% - nicht nur 1.000 Euro für das Nominal der Anleihe bezahlen, sondern auch die zum Verkaufszeitpunkt bestehenden Stückzinsen (34,85 Euro abzgl. bereits im laufenden Jahr gezahlter 29,75 Euro, also 5,10 Euro) bezahlen. Dafür, dass der Käufer bereits die Zinsen für den Juli zahlen musste, erhält dieser zum nächsten Zinszahlungstermin am 31.12. die Zinszahlung für den kompletten Zeitraum seit der letzten Zinszahlung (60,00 Euro abzgl. 29,75 Euro am 30.06., also 30,25 Euro am 31.12.).

    So ist jederzeit sichergestellt, dass eine taggenaue Abgrenzung der Zinserträge je nach Haltedauer der Anleihe erfolgt.

    Wie wird der erzielte Zwischengewinn bis zur Ausschüttung angelegt?

    Wie oben erläutert, ist zwischen dem bereits eingezahlten Teil des Zwischengewinns (gezahlte Zinserträge) und dem noch ausstehenden Teil des Zwischengewinns (Stückzinsen) zu unterscheiden.

    Im Rahmen der gewählten Fondsmanagement-Strategie werden verfügbare Liquiditätsbestände, die aus den laufenden Zinszahlungen der einzelnen Anleihen entstehen, in weitere Anleihenbestände, die so wieder Tag für Tag laufende Zinserträge „produzieren“, investiert. Wichtig ist dabei jedoch, dass jederzeit die Zahlungsfähigkeit des Fondsvermögens gewährleistet ist, insbesondere für die jährliche Gewinnausschüttung an die Fondsinvestoren.

  • Was ist der Unterschied zwischen Laufzeit, Duration und Modified Duration?

    Man unterscheidet bei Anleihen zwischen der Laufzeit, der Duration und der Modified Duration.

    Laufzeit einer Anleihe

    Die Laufzeit einer Anleihe gibt den Zeitraum bis zu ihrer Rückzahlung an.

    Duration

    Die Duration zeigt vereinfacht ausgedrückt die durchschnittliche Bindungsdauer einer Kapitalanlage mit exakt festgelegtem Zahlungsstrom (also fester Zinskupon, fester Rückzahlungstermin) an. Sie drückt also den Zeitraum aus, den ein Anleihe-Gläubiger im Schnitt warten muss, bis er sein eingesetztes Kapital zurückerhält. Durch die während der Haltezeit der Anleihe erhaltenen Zinszahlungen geschieht dies früher als zum Zeitpunkt der Rückzahlung der Anleihe.

    Modified Duration

    Die Modified Duration basiert auf einer etwas komplizierteren Berechnung, die darüber hinaus die Auswirkungen von Zinsbewegungen berücksichtigt. Sie zeigt die prozentuale Kursänderung einer Anleihe in Abhängigkeit von einer Marktzinsveränderung an. Sie zeigt also an, wie stark sich der Gesamtertrag einer Anleihe bei einer Marktzinsänderung ändert. Der Gesamtertrag besteht dabei aus den Kuponzahlungen, Rückzahlungen und dem Zinseszinseffekt bei der Wiederveranlagung der Zahlungen.

    Professionelle Anleihe-Investoren achten sehr auf Zinsbewegungen, da sich jede Bewegung nach oben oder unten mit dem gegenteiligen Effekt bei den Anleihekursen auswirkt. Dies resultiert daher, dass durch einen Anstieg der Marktzinsen eine bestehende Anleihe (deren Zins jetzt unter dem Marktzinssatz liegt) im Wert sinkt, während ein Rückgang der Zinsen den Wert einer Anleihe (deren Zinskupon jetzt über dem Marktzinssatz liegt) steigen lässt.

    Die Modified Duration sagt aus, um wie viel Prozent der Anleihe- oder Rentenfondspreis steigt, wenn der Marktzins um ein Prozent fällt bzw. um wie viel der der Anleihe- oder Rentenfondspreis fällt, wenn der Marktzins um ein Prozent steigt. Mit dieser Kennzahl können Anleger auf einen Blick Kurs-Chancen und -Risiken einer Anleihe abschätzen. Dabei gilt: Je größer die Modified Duration einer Anleihe, umso größer werden die Kursgewinne bzw. Verluste bei fallenden bzw. steigenden Marktzinsen sein.

    Laufzeit und Modified Duration des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS

    Bei einem Rentenfonds wie dem Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS werden die Laufzeit und die Modified Duration für alle Anleihen im Portfolio nach ihrer Gewichtung ermittelt und zusammengefasst.

    Die aktuelle Modified Duration im Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS erfahren Sie alle 14 Tage im Newsletter KFM-Telegramm, für den Sie sich hier anmelden können, sowie im monatlich erscheinenden Factsheet. Das aktuelle Factsheet erhalten Sie hier.

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