Die fatalen Folgen der Draghi-Entscheidung – jetzt ist Handeln angesagt!

Der Leitzins von 0,25 auf 0,15% gekappt, der Einlagezins erstmals unter die Nulllinie auf -0,10% reduziert… was bedeutet das für die Spareinlagen? Wer sich sein Angespartes nicht wegnehmen lassen will, muss spätestens jetzt handeln.

Die EZB-Entscheidung vergangene Woche schlug ein. Auch wenn die Marktteilnehmer eine Zinssenkung erwartet hatten, rechneten sie nicht alle mit so einschneidenden Änderungen. Denn EZB-Chef Draghi hat „draghische“ Maßnahmen beschlossen.

Er hat den Leitzins von 0,25 auf 0,15% gesenkt und wenn Banken zukünftig Geld bei der EZB parken möchten, müssen sie hierfür einen Strafzins von 0,1% zahlen. Damit sollen die Banken dazu motiviert werden, ihre Gelder lieber in Form von Darlehen an Unternehmen zu vergeben als diese bei der EZB zu lagern. Der niedrige Zinssatz soll Investitionen und Konsum ankurbeln.

Darüber hinaus will die EZB mit neuen Milliardenspritzen die Kreditvergabe vor allem in den südlichen Euroländern ankurbeln. Als die EZB Ende 2011 und Anfang 2012 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise schon einmal jeweils gut 500 Milliarden Euro in das Finanzsystem pumpte, hatten die Banken den größten Teil des Geld in als sicher angesehene Staatsanleihen investiert anstatt in Unternehmenskredite. Dem soll nun ein Riegel vorgeschoben werden - indem die Vergabe der Kredite an die Bedingung geknüpft ist, dass die Geschäftsbanken die Mittel zumindest teilweise an Unternehmen und Privatkunden weiterreichen. Zunächst soll diese Liquiditätsspritze einen Umfang von 400 Milliarden Euro haben.

„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“ Der Glaube daran, dass diese Maßnahmen die schwächelnden Unternehmen in Südeuropa wirklich erreichen und der Glaube daran, dass sie den Konsum nachhaltig stärken.

Draghi greift in die Taschen der Sparer

Das einzige, wofür man keinen Glauben braucht, weil es Gewissheit ist: Spareinlagen dienen inzwischen nicht mehr der Mehrung von Vermögen, sondern der langsamen Vernichtung des Vermögens. Deshalb müssen sich Anleger spätestens jetzt gut in den Alternativen zu den klassischen Spareinlagen positionieren, um in den Genuss von attraktiven Renditen zu kommen!

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Der Deutsche Mittelstandsanleihen Fonds filtert anhand des KFM-Scoring die Mittelstandsanleihen mit einem attraktiven Chancen-/Soliditätsprofil heraus und die Performance des ersten halben Jahres zeigt deutlich, dass der Fonds mit seiner Strategie eine sehr gute Rendite für seine Anleger erzielen kann: Seit der Auflage am 25.11.2013 legte der NAV (innere Wert) je Anteilsschein um 4,7% zu.

Welche Werte der Deutsche Mittelstandsanleihen Fonds derzeit im Einzelnen hält, erfahren Sie auch in der Rubrik FONDS TRANSPARENT meines Kollegen Gerhard Mayer.