Lassen Sie sich nicht entsparen!

Sparer haben es nicht leicht: Die Zinserträge liegen häufig bereits vor Abzug der Abgeltungssteuer und Kosten unter der Inflationsrate. Umso wichtiger ist es, die letzten Perlen unter den Zinsangeboten zu entdecken. Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat im Rückblick deutlich gemacht, dass Eigeninitiative belohnt wird. Denn die Zinsen sind schon seit vielen Jahren auf dem Rückzug. Die nebenstehende Grafik macht dies deutlich. Die Rendite der deutschen 10-jährigen Staatsanleihen liegt bei einem Rekordtief.

Die am 15.08.2014 begebene Bundesanleihe (WKN 110236) wird bei einer Laufzeit von 10 Jahren mit 1,00% p.a. verzinst. Der Kurs liegt aktuell bei 102,93%. Würde heute ein Anleger dieses Papier als Anlagealternative nutzen, würde er eine Rendite von 0,695% vor Steuern und Kosten erzielen, wenn er das Papier bis zum Laufzeitende (15.08.2024) hält.

Ein Blick auf die Bundesobligation (WKN 114170), die am 05.09.2014 begeben wurde, macht die dramatische Zinsentwicklung noch deutlicher. Hier erhält der Anleger für die kommenden 5 Jahre 0,25% p.a. vor Berücksichtigung von Abschlagsteuer und Kosten. Der Kurs liegt aktuell bei 100,73% und die Rendite bei 0,101% vor Berücksichtigung von Abschlagsteuer und Kosten.

Für viele Experten ist ein Ende der extremen Niedrig- bzw. Null- und Negativzinsphase überhaupt noch nicht absehbar. Eine Zinserhöhung im kommenden Jahr 2015 ist aufgrund der Wirtschaftsschwäche in Europa extrem unwahrscheinlich. Erst dann, wenn es der Realwirtschaft in Europa wieder deutlich besser gehen wird, dürfte die EZB wieder mit dem Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes beginnen. Frühestens im Verlauf des Jahres 2016 könnten sich demnach die konjunkturellen Perspektiven vielleicht aufhellen. Aktuell geht es der EZB ja keineswegs um Zinserhöhungen. Ganz im Gegenteil, eine weitere Lockerung der Geldpolitik steht im Raum.

Mittelstandsanleihen bereichern das Angebot für Anleger mit einer Festzinsorientierung. Die Zinssätze oberhalb von 6,00% bei Laufzeiten, die in der Regel fünf Jahre betragen, sind sehr attraktiv. Den besseren Zins muss das Unternehmen aus dem Geschäftsmodell nachhaltig bezahlen können. Dies lässt sich nur durch eine gewissenhafte Analyse erkennen.

Mit dem Analyse-Verfahren KFM-Scoring werden vor und während eines Investments die Anleihe und das Unternehmen gewissenhaft geprüft. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass die Spreu vom Weizen getrennt wurde und der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS im ersten Jahr seines Bestehens keinen einzigen Ausfall beklagen muss.

Darüber hinaus liegt die aktuelle Verzinsung aller gehaltenen Wertpapiere bei 6,43%. Für Anleger, die das Geld breit gestreut in verschiedene Anleihen investieren und gleichzeitig von einem besseren Ertrag für die kommenden Jahre profitieren wollen, ist der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS eine attraktive Alternative, die sich zur Beimischung lohnt. Lesen Sie hierzu auch den Bericht meines Kollegen Gerhard Mayer, der die Entwicklung des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS für das abgelaufene Jahr beleuchtet.