K(l)eine Zinserhöhungen in Sicht – Wer konservativ spart, verliert einen Teil seines Nettovermögens. Mittelstand bietet noch attraktive Anlagechancen

Ein Blick auf die aktuellen Zinssätze der Notenbanken und die Entwicklungstrends seit Anfang des Jahres zeigt, dass die Zinswende (noch) nicht stattgefunden hat. So mancher Experte reibt sich verwundert die Augen, da seit Anfang des Jahres die Zinsen von vielen Notenbanken überraschend gesenkt wurden. Dabei sollte doch im laufenden Jahr eine geldpolitische Normalisierung eintreten.

Die seit Jahren fallenden Zinsen und die anhaltende Niedrigzinsphase führen dazu, dass konservative Anleger, die ihr Geld auf Girokonten, Sparbüchern und Termineinlagen unterhalten, Vermögen verlieren. Das DIW (Deutsche Institut für Wirtschaft) hat in ihrer aktuellen Studie veröffentlicht, dass in der Zeit von 2003 bis 2013 deutsche Haushalte im Durchschnitt 20.000 Euro eingebüßt haben. Und es sieht nicht danach aus, dass sich an dem aktuellen niedrigen Zinsniveau etwas ändert.

Die Zinsen wurden bei der Mehrzahl der Notenbanken im laufenden Jahr gesenkt…

(Quelle: http://de.global-rates.com/zinssatze/zentralbanken/zentralbanken.aspx )

Die oben stehende Tabelle macht deutlich, dass bis auf Brasilien und Südafrika die Mehrheit der Notenbanken die Zinsen gesenkt haben bzw. die Zinsen auf einem niedrigen Niveau belassen. China hat gestern das dritte Mal in diesem Jahr den Zinssatz auf jetzt 4,60% gesenkt.

… und in den USA ist das Datenfundament für eine Zinserhöhung mit Unsicherheiten versehen.

US-Notenbankchefin Janet Yellen gab am 15. Juli 2015 bekannt, dass die Nullzinspolitik in den USA beendet wird, wenn es die Daten zulassen. Ein starker US-Dollar und steigende Löhne belasten die US-Unternehmen und trüben die Wettbewerbsfähigkeit ein. Der Energiesektor leidet unter dem niedrigen Ölpreis, der nach der jüngsten Prognose der Weltbank im Preis weiter verfallen wird. Durch eine "vollständige Rückkehr des Iran auf den Weltmarkt" würden täglich eine Million Barrel Öl zusätzlich auf den Markt kommen, heißt es in einem Weltbank-Bericht, der am 10. August in Washington veröffentlicht wurde. Dadurch werde der Ölpreis kommendes Jahr um zehn Dollar (9,12 Euro) pro Fass sinken. Währungsabwertungen, wie wir sie in den vergangenen Wochen in China erlebt haben, belasten zusätzlich. Daten, die wohl eher darauf hinweisen, dass eine US - Zinserhöhung noch nicht spruchreif ist.

Weltweit hohe Staatsverschuldung blockiert Zinserhöhungen!

Hinzukommt eine erdrückende Staatsverschuldung in vielen Industrieländern, die volkswirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist. Die Grafik verdeutlicht, dass die Staatsverschuldung seit der Lehmann Pleite bei vielen Staaten deutlich gestiegen ist und außerhalb der EU-Vorgabe von 60% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) liegt.

Zinsen sind einfach gesprochen Kosten, die durch Einnahmen gedeckt werden müssen. Wenn der Staat seine Einnahmen nicht signifikant steigert, dann müssen zwangsläufig die (Zins-) Kosten niedrig gehalten werden. Notenbanken haben daher kaum Spielräume, die Zinskostenschraube nach oben zu drehen. Solange die Eurozone und andere Industrienationen auf einem Berg von Schulden sitzen und der Schuldenberg nicht spürbar abgebaut wird, ist ein Ende der Niedrigzinsphase nicht in Sicht.

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