Made in Germany ist gefragt wie nie!

Das zeigen die Export-Zahlen für Juli. Mit einem Plus von 2,4% gegenüber dem Vormonat stellte die deutsche Wirtschaft einen neuen Export-Rekord auf. Ökonomen hatten mit einem Plus von lediglich 0,7% gerechnet und wurden von dem starken Wachstum geradezu überrascht.

Vor allem die Nachfrage nach „Made in Germany“ aus Ländern außerhalb der Europäischen Union sorgt für das dicke Export-Plus. Allen voran die USA, die im Juli erstmals nach über einem halben Jahrhundert Frankreich als Deutschlands wichtigsten Absatzmarkt abgelöst haben. Die Exporte in die USA zogen im 1. Halbjahr 2015 um satte 24% auf 56 Mrd. Euro an.

Mittelstand profitiert vom Export-Boom

Besonders die mittelständischen Unternehmen profitieren vom Export-Boom Deutschlands. Wie zuversichtlich der deutsche Mittelstand in die Zukunft blickt, zeigt auch das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer von August. Überschrieben hat die KfW ihre Pressemitteilung dazu mit: „Mittelstand gelassen, Großunternehmen nervös.“

Die Indikatorfamilie KfW-ifo-Mittelstandsbarometer basiert auf einer größenklassenbezogenen Auswertung des bekannten ifo Geschäftsklimaindex, bei dem monatlich rund 7.000 Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel) aus West- und Ostdeutschland zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt werden, darunter rund 5.600 Mittelständler.

Mittelständler rechnen mit einer Fortsetzung des Konjunkturaufschwungs

Laut dem KfW-ifo-Mittelstandsbarometer erwartet der Mittelstand nicht, dass die Turbulenzen an den Finanzmärkten die Konjunktur abwürgen könnten.

Seit zwei Monaten setze die Stimmung im Mittelstand den positiven Trend wieder fort, der im Herbst vergangenen Jahres begann. Im August steigt das mittelständische Geschäftsklima um weitere 0,7 Zähler auf 17,9 Saldenpunkte. Besonders die Erwartungen hellen sich weiter auf:

- Ihre aktuelle Geschäftslage schätzen die Mittelständler mit 26,4 Saldenpunkten leicht positiver ein als im Juli. Damit bestätigen sie die sehr deutliche Verbesserung des Vormonats.

- Ihre Erwartungen verbessern sich deutlicher, um 1,3 Zähler auf 9,3 Saldenpunkte. Die Mittelständler rechnen also mit einer Fortsetzung des Konjunkturaufschwungs.

Export- und konsumnaher Mittelstand besonders zuversichtlich

Die gute Stimmung zieht sich durch den ganzen Mittelstand. Besonders ausgeprägt ist sie im Einzelhandel, dem die steigende Beschäftigung und die spürbaren Einkommenszuwächse zugutekommen. Der Großhandel und das Verarbeitende Gewerbe profitieren von der verbesserten preislichen Wettbewerbsfähigkeit, die im zweiten Quartal den Export in Länder außerhalb der Eurozone angekurbelt hat. Die Halbierung des Ölpreises entlastet Unternehmen und Konsumenten gleichermaßen. Die Verbesserung des Geschäftsklimas im Baugewerbe kommt vor allem vom Wohnungsbau, der von niedrigen Zinsen, steigender Kaufkraft und hoher Zuwanderung profitiert.

Deutscher Mittelstandsanleihen FONDS profitiert von der positiven Entwicklung des Mittelstands

Durch die breite Streuung in Anleihen von mittelständischen oder familiengeführten Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und den unterschiedlichen Laufzeiten der einzelnen Anleihen ist der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS bestens aufgestellt, um auch in Zukunft eine attraktive Rendite für den Anleger zu erwirtschaften.

Rendite Made in Germany mit dem Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS

Der Nachfrageboom nach Produkten "Made in Germany" führt beim Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS zu einer attraktiven Rendite "Made in Germany". Monat für Monat freuen sich die Anleger des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS, denn seit Jahresbeginn steigt der ausschüttungsfähige Zwischengewinn weiter kontinuierlich an. Nach den ersten acht Monaten 2015 stieg der ausschüttungsfähige Zwischengewinn bereits auf über 1,50 Euro je Fondsanteil. Mit welchen Anleihen und von welchen Unternehmen dies erreicht wurde, berichtet Ihnen mein Kollege Gerhard Mayer in der Rubrik FONDS TRANSPARENT.