Erst Niedrig-Zinsen, dann Null-Zinsen und demnächst auch Negativ-Zinsen? Die verrückte Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran. Wer sein Geld bei Banken anlegt zahlt drauf.

Den Lesern des KFM-Telegramms haben wir in zurückliegenden Ausgaben in 2014 und 2015 bereits den Trend zu Niedrigzinsen und Nullzinsen vorausgesagt. Bei den enormen weltweiten Staatsverschuldungen und einer Inflationsrate, die sich deutlich unter der Zielmarke von 2% befindet, war dies aus unserer Sicht eine logische Schlussfolgerung. Jetzt wird aber eine neue Runde der Zinspolitik eingeleitet. Bankeinlagen werden besonders hart von dieser Entwicklung betroffen sein.

Erste Banken in Europa mit Negativzinsen

Banken in der Schweiz, in Schweden und in Dänemark verlangen von Ihren Kunden Strafzinsen für das unterhaltene Guthaben. Auch bei der Wortwahl zeigen sich Banken äußerst kreativ! In der Schweiz liegt die „Guthabenkommission“ bei einigen Banken bereits bei MINUS 0,75%.

                   

Sollte am 10. März die EZB den Strafzins für Banken von derzeit Minus 0,3% weiter absenken, droht auch in Deutschland eine ähnliche Entwicklung. Aus Pressemeldungen wurde bekannt, dass die Commerzbank bei mittelständischen Kunden eine Guthabengebühr für die Einlagen abverlangen will. Auch andere Banken bereiten Ihre EDV-Systeme auf die Einführung von Negativzinsen vor. Aus Gesprächen mit Anlegern haben wir erfahren, dass manche Banken die Festgeldzinsen für 30 Tage auf 0,05% gesenkt haben und eine Kontoführungsgebühr erheben. Unterm Strich, also nach Kosten, rentiert die Anlage somit auch negativ.

Sind Staatsanleihen eine Alternative?

Wir lesen in der Wirtschaftspresse immer wieder, dass Bundesanleihen oder Bundesobligationen zu bevorzugen sind. Sie seien das kleinere Übel. Richtig ist, dass sich Anleger, die vor drei Jahren Bundeswertpapiere erworben haben, über Buch (Kurs-) Gewinne freuen können. Der jährliche Zinsertrag ist dennoch mager. Die Umlaufrenditen der öffentlichen Hand liegen aktuell bei 0,04% und die der Industrie bei 2,78%.

Die untenstehenden Grafiken zeigen die Tendenz: Weiter fallend.

                   

Mit dem Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS von ertragsstarken Unternehmen profitieren

Anleger, die den Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS nutzen, können sich über eine attraktive Rendite freuen. Für das Geschäftsjahr 2014 hatte der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS am 24.02.2015 bereits 2,10 Euro je Fondsanteil ausgeschüttet.

Ausschüttung um 9% gesteigert

Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2015 konnte um 9% auf 2,29 Euro gesteigert werden und erfolgt am 24.03.2016. Bezogen auf einen Fondsanteil von 50,00 Euro liegt die Ausschüttungsrendite bei 4,58%.

Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS ist auch in diesem Jahr auf einem guten Weg, für seine Anleger ein weiteres Mal einen guten Anlageerfolg zu erwirtschaften. Mein Kollege Gerhard Mayer berichtet darüber in seiner Rubrik FONDS TRANSPARENT.