KFM-Sonder-Telegramm

Investments im Fokus

 

DEAG Deutsche Entertainment AG (WKN A2NBFT): Vollumfänglicher Versicherungsschutz

Die DEAG Deutsche Entertainment AG mit Sitz in Berlin ist ein führender Entertainment-Dienstleister und Anbieter von Live-Entertainment in Europa. Mit Konzerngesellschaften ist DEAG in den Kernmärkten Deutschland, Schweiz und Großbritannien an sieben Standorten mit 45 Promotern und über 200 Mitarbeitern präsent. DEAG produziert und veranstaltet ein breites Spektrum von Events und Konzerten in den Kernbereichen Rock/Pop, Klassik und Jazz, Family-Entertainment sowie Ausstellungen. Pro Jahr führt DEAG rund 4.000 Konzerte und Events durch und setzt dabei aktuell über fünf Millionen Tickets um; davon ein beständig wachsender Anteil über die eigene Ticket-Plattform „MyTicket“. Die DEAG hat sich in ihrer 40-jährigen Firmengeschichte als bedeutender, international tätiger Live-Entertainment-Dienstleister im Markt erfolgreich etabliert.

Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS ist seit Emission im Oktober 2018 in der Anleihe investiert.

Die DEAG Deutsche Entertainment AG berichtet fortlaufend über die aktuelle Entwicklung und Auswirkungen auf das Geschäftsmodell. Grundsätzlich kann zusammengefasst werden:

- Derzeit Durchführung aller Veranstaltungen grundsätzlich geplant
- Verantwortungsvolle Abwägung und Entscheidung im Einzelfall
- Vollumfänglicher Versicherungsschutz

Am 20.03. erläuterte die DEAG die aktuellen Verordnungen zu den Veranstaltungsverboten in den einzelnen Ländern. In Deutschland würden Verbote bis teilweise Ende Mai/Juni gelten; in der Schweiz aktuell bis Ende April, dies in Verbindung mit einem landesweiten „Shutdown“. In Großbritannien seien aktuell noch wenige Verbote ausgesprochen, teilweise fanden hier bis zum vorletzten Wochenende noch Großveranstaltungen statt.

Die DEAG würde mit ihren geplanten Konzerten wie folgt umgehen: Wenige  der Konzerte würden gänzlich abgesagt und die entstandenen Schäden sodann bei der Versicherung angemeldet. Aus der Schadensminimierungsverpflichtung und unter Berücksichtigung der Interessen der Fans würden die meisten Konzerte verschoben. So sei es gelungen, in den letzten 10 Tagen über 100 Veranstaltungen in der Schweiz in das 3. und 4. Quartal und wenige in das Frühjahr 2021 zu verschieben. In England sei es dem Team gelungen, 310 Konzerte in den Herbst/Winter 2020 und in das Frühjahr 2021 zu verschieben.

Die Versicherung greife nur bei offiziellen Verboten/"Force Majeure" ("höhere Gewalt") und/oder Vertragskündigung durch die jeweiligen Spielstätten. Alle bisher abgesagten Veranstaltungen würden diese Versicherungsbedingung berücksichtigen.

Trotz der Krise könne DEAG nach wie vor starke Sales sowohl für das 3. als auch für das 4. Quartal vermelden. Auswirkungen auf das Geschäft erwarte das Unternehmen selbstverständlich trotzdem. DEAG sei allerdings davon überzeugt, dass sie aufgrund ihrer weitreichenden und rechtzeitigen Vorkehrungen diese Krise bewältigen und nach Aufhebung der Verbotsregelungen das Veranstaltungsgeschäft wider vorantreiben könne. DEAG gehe davon aus, durch eine höhere Veranstaltungsdichte nach der Krise die derzeit entstehenden Einbußen wieder aufholen zu können. Hilfreich sei momentan, dass an den Standorten in Deutschland und in der Schweiz die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt werden könnten.

Insgesamt stellen wir fest, dass die DEAG alle betriebswirtschaftlichen Maßnahmen zur Absicherung des Geschäftsmodells schnell umgesetzt hat. Wir rechnen mit einer Umsatz- und Ertragsverschiebung in das kommende Jahr.

Die aktuelle Public- und Investor-Relations-Arbeit der DEAG Deutsche Entertainment AG schätzen wir als vorbildlich ein. Unter dem Link https://www.deag.de/navi-bottom/investors/investor-relations/deag-aktuelle-entwicklungen.html können sich Aktionäre und Anleihenbesitzer fortlaufend informieren.

In ihrem KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer vom 20.05.2019 hatte die KFM Deutsche Mittelstand AG die 6,00%-Anleihe der DEAG Deutsche Entertainment AG (WKN A2NBFT) mit 4 von 5 möglichen Sternen bewertet. Diese Einschätzung hat weiterhin Bestand.