Wann ist der Kauf des Fonds sinnvoll? Vor oder nach der Ausschüttung?

... und wo bekomme ich noch eine Rendite von über 4% p.a.?

In Zeiten weiterhin historischer Zinsen stellt sich diese Frage inzwischen nicht nur der Privatanleger. Auch professionelle Investoren wie Versicherungen, Stiftungen, Versorgungswerke, Pensionskassen und selbst Banken stehen vor dem Problem, auskömmliche Renditen zu erwirtschaften. Diese Rendite soll nicht nur die Inflation ausgleichen, sondern darüber hinaus auch einen echten Mehrwert schaffen.

Auf der Suche nach Rendite lassen sich einige Anleger auf so manches Abenteuer wie Schwellenländer-Anleihen oder Fremdwährungsanleihen ein. Das alte Sprichwort „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ gilt jedoch auch für die Geldanlage.

In den deutschen mittelständischen Unternehmen sind rund 80% aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten angestellt (Quelle: ifm Institut für Mittelstandsforschung Bonn, Stand: 2015). Genau diese Unternehmen des Deutschen Mittelstandes finanzieren ihre Investitionen immer mehr auch über die Ausgabe von Unternehmensanleihen.

Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS beweist seit inzwischen mehr als fünf Jahren, dass mit Anleihen des deutschen Mittelstandes jährliche Renditen von über 4% erwirtschaftet werden können, ohne das Risiko eines Einzel-Investments oder Währungsrisiken einzugehen.

Kaufen vor oder nach der Ausschüttung?

Am 25.03.2019 schüttet der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS 2,20 Euro je 50 Euro-Anteilsschein an seine Anleger aus. Bezogen auf den jeweiligen Anteilspreis zu Jahresbeginn bedeutet dies die 5. Ausschüttung in Folge von über 4%. Mehr zur Ausschüttung erfahren Sie auch in der Rubrik FONDS TRANSPARENT von Hans-Jürgen Friedrich.

Vor allem in den Wochen vor der Ausschüttung erreichen die KFM Deutsche Mittelstand AG zahlreiche Anfragen von Anlegern, welches der ideale Zeitpunkt für den Kauf von Fondsanteilen und ob ein Kauf vor oder nach der Ausschüttung besser sei.

Die KFM Deutsche Mittelstand AG kann aus rechtlichen Gründen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen geben. Sie kann aber erläutern, wie der tägliche Anteilswert zusammengesetzt ist und wie sich der täglich auflaufende ordentliche Nettoertrag je Fondsanteil in dem Anteilswert widerspiegelt.

Der Nettoinventarwert (engl. Net Asset Value; NAV) gibt den Wert des Anlageportfolios eines Fonds an. Er wird täglich von der Depotbank errechnet. Um den NAV pro Fondsanteil zu errechnen, wird das Fondsvermögen durch die Zahl der umlaufenden Anteile dividiert. In den NAV fließen neben Kursgewinnen und -verlusten auch die Kosten und die aufgelaufenen Zinsen aus den Einzelwerten ein.

Das bedeutet, dass der ordentliche Nettoertrag, der für die Ausschüttung vorgesehen ist, in der täglichen NAV-Berechnung berücksichtigt wird. Am Tag der Ausschüttung fällt der NAV dementsprechend um den Ausschüttungsbetrag.

Aus diesem Grund ist es für Anleger unerheblich, ob sie Fondsanteile vor oder nach der Ausschüttung erwerben oder veräußern.

Steuerliche Aspekte sollten Anleger mit ihrem Steuerberater besprechen.