Die „Volksstiftung“ – Hinterlassen Sie Spuren mit Ihrer eigenen kleinen Stiftungsidee

Als „Normalbürger“ eine eigene Stiftung gründen? Das ist doch höchstens etwas für Multimillionäre... so die landläufige Meinung vieler Menschen.

Weit gefehlt! Viele Banken und Sparkassen bieten Ihnen hier mit einer „Stiftergemeinschaft“ eine einfache Umsetzungslösung.

Einfache, standardisierte Umsetzung der Stiftungsidee

Dank des Instruments der Gemeinschaftsstiftung war es noch nie so einfach, sich als Stifter zu engagieren. Zusammen mit einem externen Treuhänder ermöglichen es viele Banken und Sparkassen Einzelpersonen, Familien, Vereinen und Unternehmen, mit überschaubaren Einstiegssummen zielgerichtet und individuell zu stiften.

Viele Kreditinstitute haben durch die „Anstiftung“ einer eigenen Stiftergemeinschaft, an der man mit einem eigenen, kosteneffizienten Stiftungsfonds teilhaben kann, bereits alle Voraussetzungen für die Umsetzung einer „kleinen“ Stiftungsidee geschaffen.

Die eigene Stiftungsidee in Form eines „Stiftungsfonds“ wird im Jahresbericht der Stiftung separat ausgewiesen und kann sogar den Namen des Einrichters tragen - also zum Beispiel „Mustermann-Stiftungsfonds“.

Selbstverständlich wird der Stifter alljährlich über die Erträge, die der Fonds erwirtschaftet hat, unterrichtet, ebenso über die Mittelverwendung.

Wer sich für einen solchen Stiftungsfonds entscheidet, ist von etwaigen Verwaltungsarbeiten befreit - eine Unterschrift genügt. Auch die mit der Ausschüttung verbundenen Arbeiten erledigt eine spezialisierte Stiftungsverwaltung, die in stetigem Kontakt mit der eigenen Bank oder Sparkasse steht.

Selbstverständlich kann sich der Stifter in kleinem Maß auf Wunsch aktiv mit einbringen – dies kann z.B. bei der Spendenübergabe erfolgen. Viele Stifter bevorzugen hier aber auch einfach die „stille“ Ausschüttung an den definierten Stiftungszweck.

Flexibilität

Eine einmal etablierte Stiftungsidee lässt sich selbstverständlich finanziell durch eigene oder externe steuerlich geförderte Zustiftungen stärken. Vielfach werden nach Initiierung einer Stiftungsidee zu Lebzeiten auch testamentarische Regelungen getroffen, die im Erbfall für eine Ausweitung des Stiftungskapitals sorgen.

Auf Wunsch lässt sich die zu unterstützenden Einrichtung im Zeitablauf auch variieren, was dem Stifter ein Höchstmaß an Flexibilität bietet.

Werterhalt und Kosteneffizienz

Die an die Stiftung überführten Gelder werden vom beteiligten Kreditinstitut verwaltet. Ziel ist dabei natürlich der Werterhalt. Da der Verwalter die Stiftung inklusive Stiftungsfonds günstig verwaltet, bleibt für den guten Zweck der größte Teil übrig. Ein starkes Argument in den aktuellen Niedrigzins-Zeiten.

Alternativen zur „Volksstiftung“

Natürlich gibt es alternativ zum Engagement im Rahmen einer Stiftergemeinschaft die Möglichkeit, eine rechtlich selbstständige eigene Stiftung zu gründen. Diese Stiftungsvariante lohnt sich aber aus diversen Gründen – u.a. auch unter Aufwandsgesichtspunkten - erst ab einem Stiftungsvermögen von 100.000 Euro.

Viele Banken und Sparkasse lassen demgegenüber die Einrichtung eines Stiftungsfonds bereits ab 25.000 Euro zu und senken damit erheblich die Einstiegshürden zur Stiftungsgründung.