Gegen die verordnete Zinsarmut in Europa gibt es ein Erfolgsrezept: Investments in Unternehmen des Deutschen Mittelstands. Davon profitieren deutsche mittelständische Unternehmen und Anleger gleichermaßen.


Stimmung und Auftragslage im Deutschen Mittelstand positiv wie nie!

Niedrige Zinsen, prall gefüllte Auftragsbücher und eine gute Erwartung der künftigen Unternehmensentwicklung unterstreichen die positive Stimmungslage im deutschen Mittelstand. In der Frühjahrserhebung des Bankenverbandes BVR und der DZ Bank habe es seit dem Start dieser Umfrage vor 22 Jahren nie ein so positives Ergebnis gegeben, teilten die genossenschaftlichen Institute mit. Rund acht von zehn Mittelständlern wollen in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen investieren, gut ein Viertel der Unternehmen will weiteres Personal einstellen. Beste Voraussetzungen dafür, dass die europäische Kommission dem Deutschen Mittelstand erneut Bestnoten erteilt. Seit der Finanzkrise konnte der deutsche Mittelstand seine Position im europäischen und internationalen Wettbewerb nachhaltig verbessern.

Fachkräftemangel, Digitalisierung und Finanzierung bleiben Dauerthema

Trotz dieser erfreulichen Entwicklung gibt es auch anspruchsvolle Aufgaben, die Geschäftsführer in Zukunft meistern müssen. Eine große Herausforderung ist die Besetzung von offenen Stellen. Obwohl ein Drittel der Unternehmen offene Stellen hat, schaffen es 78 Prozent nicht mehr, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Im Jahr 2015 waren es 67 Prozent. Als Konsequenz können die Unternehmen Aufträge nicht annehmen, deren Umsatz das Mittelstandsbarometer der Wirtschaftsprüfergesellschaft Ernst & Young im Februar dieses Jahres auf rund 50 Milliarden Euro bezifferte. Die Frühjahrserhebung der DZ Bank kommt zu dem Ergebnis, dass "sowohl die Digitalisierung als auch der fortschreitende Altersstrukturwandel in den nächsten Jahren für eine kontinuierliche Verschärfung dieses Problems sorgen werden". Der Fachkräftemangel wird immer mehr zum Engpass.

Investitionen in neue Maschinen und die Digitalisierung, in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, in Forschung und Entwicklung sowie in den zielgerichteten Aufbau neuer Märkte müssen finanziert werden. Der „Finanzmonitor“ der vom digitalen Kreditmarktplatz creditshelf zusammen mit der TU Darmstadt Ende Mai veröffentlicht wurde, zeigt den Ernst der Lage. "Kleine und mittlere Firmen haben zuletzt eher wenig von der angeblichen Kreditschwemme gespürt und erwarten auch jetzt nicht, bei der Kreditaufnahme von der immer noch anhaltenden Niedrigzinsphase zu profitieren", fasst Prof. Dr. Dirk Schiereck von der TU Darmstadt die aktuelle Situation zusammen. "Im Gegenteil: 64 Prozent der für die Studie befragten Betriebe halten künftig sogar noch schwierigere Kreditkonditionen durch steigende Zinsen für wahrscheinlich, 67 Prozent fürchten dies als Folge einer verschärften Regulierung und 63 Prozent aufgrund einer restriktiveren Kreditvergabe seitens der Hausbanken."

Auch im Exportgeschäft wirken die Restriktionen im Kreditgeschäft. Deutsche Banken bieten in der Regel keine Exportfinanzierungen für Aufträge an, die ein Volumen von weniger als 5 Millionen Euro und eine Laufzeit bis zu 5 Jahren haben. Hier ist seit 2013 eine Finanzierungslücke in Milliardenhöhe entstanden.

Das Potenzial für Investments in mittelständische Unternehmen ist groß…

Viele mittelständische Unternehmen orientieren sich bei der Beschaffung der notwendigen Finanzierungsmittel zunehmend an Alternativen. Neben Leasing oder Factoring werden zunehmend Kreditplattformen der FinTech-Branche wie creditshelf, FinCompare oder Kapilendo genutzt. Größere mittelständische Unternehmen nutzen Schuldscheine, Anleihen oder Aktien als mögliche Finanzierungsquellen. Für private als auch institutionelle Anleger ist die Auswahl groß. Bei einem Direktinvestment in mittelständische Unternehmen, ob als Darlehen, Anleihe oder Aktie, vermissen viele interessierte Anleger eine Beratung und Betreuung, die ihnen eine Orientierungshilfe für die Anlageentscheidung gibt.

… und für viele Anleger sind spezialisierte Fonds die bessere Lösung als Direktinvestments.

Anleger, die aktiv nach attraktiven Anlagealternativen Ausschau halten, bekommen für Ihre aktive Suche zahlreiche Bestätigung von Analysten und Experten. Spezialisten der DZ-Bank haben die Auswirkungen der niedrigen Zinsen auf die privaten Haushalte akribisch ermittelt.

Die im Mai veröffentlichten Ergebnisse verdeutlichen, dass die Anleger dringend andere Anlageformen nutzen müssen als Spar- und Termineinlagen. Seit 2010 haben sich die Zinseinbußen auf das Geldvermögen auf die gewaltige Summe von 343,6 Mrd. Euro aufsummiert. Dabei nehmen die DZ-Bank-Experten Sparern gleich zu Beginn jede Hoffnung auf eine baldige Zinswende, die den Namen verdient. "Die Niedrigzinsphase wird uns noch eine Weile begleiten", stellt DZ-Bank-Ökonom Michael Stappel unmissverständlich fest. Selbst wenn die EZB ihren Spielraum im weiteren Verlauf des Jahres nutzen würde, könne deshalb noch kein Ende des Niedrigzinsniveaus erwartet werden. Niedrige Zinsen werden uns wohl noch länger erhalten bleiben. Die Unsicherheiten an den Finanzmärkten halten an und werden weiterhin für Kursschwankungen an den Börsen sorgen. Unternehmensanleihen und Aktien des Mittelstandes entwickeln sich weitestgehend stabil und bieten eine attraktive Rendite.

Bei der Auswahl kommt es aber darauf an, die Spreu vom Weizen zu trennen und ausgewählte Anleihen oder Aktien fortlaufend zu überwachen. Einzelinvestments sind für Privatanleger oftmals keine vernünftige Alternative; es entsteht ein Klumpenrisiko. Für Anleger, die an den attraktiven Renditen von Unternehmensanleihen des Mittelstands partizipieren und den zeitintensiven Aufwand der Prüfung und Überwachung von Einzelinvestments nicht eingehen wollen, eignet sich der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS. Mit dem Analyse- und Überwachungsverfahren KFM-Scoring werden von kapitalmarktorientierten Kreditspezialisten Anleihen, die über ein attraktives Chancen-/Soliditätsprofil verfügen, ausgewählt und anschließend gewissenhaft überwacht. Der Anleger profitiert von einer breiten Streuung in verschiedene Titel und die Transparenz zu den Investments.