Warum sich der Blick in die zweite Reihe nicht nur für Aktienanleger, sondern auch für Zinssparer lohnt.

Die in den letzten Jahren kontinuierlich steigende Zahl chinesischer Unternehmenskäufe im Mittelstand verdeutlicht, dass viele kleine und mittelgroße Unternehmen in ihren Marktnischen überaus erfolgreich wirtschaften.

Die Übernahme des deutschen Roboterherstellers Kuka durch chinesische Investoren steht neben den strategischen Aspekten der Übernahme auch für die Übernahme eines erfolgreich wirtschaftenden, international ausgerichteten und technologiegetriebenen Unternehmens, das dem deutschen Mittelstand zugeordnet werden kann. Und Kuka ist kein Einzelfall, sondern die Fortsetzung einer längeren Reihe von chinesischen Beteiligungen und Übernahmen im deutschen Mittelstand, die in den letzten Jahren zugenommen hat.

Deutscher Mittelstand im Fokus internationaler Investoren

Die Recherchen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zeigen, dass sich das Investoreninteresse nicht nur auf bestimmte Branchen bzw. Technologien oder Unternehmensgrößen beschränkt. Die Beispiele in der Studie nennen ebenso einen Ausschnitt eher unbekannter Übernahmekandidaten. Neben den strategischen Interessen der chinesischen Käufer spricht auch die fundamentale Entwicklung für ein Investment in den deutschen Mittelstand.

Die Konsequenz für den Aktienanleger ist klar – er sollte nicht nur auf Großunternehmen setzen. Aber was folgt daraus für den Sparer, der stabile Zinserträge bevorzugt?

Deutsche Bundesanleihen mit Magerzins...

Auch für ihn lohnt sich der Blick in die zweite Reihe. Denn aktuell rentieren Bundesanleihen bei Laufzeiten bis 30 Jahren zu unter 0,5% p.a. Auch 75% aller Unternehmensanleihen der DAX-Konzerne (ohne Deutsche Bank und Commerzbank) mit einer Laufzeit von weniger als 30 Jahren weisen aktuell eine Rendite von weniger als 0,5% p.a. auf. In Anbetracht der derzeitigen Anleihen-Kaufprogramme der EZB sind noch niedrigere Renditeniveaus wahrscheinlich.

... der Mittelstand ist für Zinssparer eine attraktive Alternative!

Der Blick in die zweite Reihe im Bereich der Unternehmensanleihen zeigt, dass hier weiterhin attraktive Investitionsmöglichkeiten bestehen. Jedoch kommt es wie bei jedem Investment sowohl auf die gewissenhafte Auswahl als auch die laufende Überwachung der Investments an.

Sorgfältige Auswahl mit KFM-Scoring

Die KFM Deutsche Mittelstand AG hat sich von Beginn an auf die Analyse und Bewertung von Investments im Bereich der Unternehmensanleihen kleiner und mittelgroßer Unternehmen spezialisiert. Mit dem eigens für die Zwecke des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS entwickelten Analyseverfahrens KFM-Scoring werden die Bonität des Emittenten und die Qualität der Anleihe eingeschätzt. Nur diejenigen Anleihen, die den strengen Prüfungen standhalten und über ein attraktives Chancen-/Soliditätsprofil verfügen, kommen als Investment in Frage. Im Rahmen des laufenden Monitorings wird die Einhaltung der Qualitätskriterien streng überwacht.

Im Beitrag FONDS TRANSPARENT meines Vorstandskollegen Gerhard Mayer erfahren Sie nicht nur, bei welchen Anleihe-Investments aus der zweiten Reihe der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS investiert ist, sondern auch welche Verzinsung in der aktuellen Negativzinsphase mit einem Portfolio an ausgewählten Anleihen mittelständischer Emittenten erreichbar ist.